Zeckenzeit - Wie schütze ich meinen Hund effektiv?

Sobald die Temperaturen ein wenig wärmer werden, sind sie da: Zecken!! Die kleinen Spinnentiere sind nicht nur lästig sondern sogar richtig gefährlich: Sie übertragen Krankheiten und rufen Entzündungen hervor, und das nicht nur beim Hund sondern auch bei uns Menschen!

 

Doch wie schützt man sich und seinen geliebten Vierbeiner am besten? Einige greifen auf Zeckenhalsbänder zurück (so wie ich – ich nutze seit Jahren die von der Firma „Seresto“, diese halten bis zu 8 Monaten, sind wasserfest und wirken: meine 3 Hunde hatten in den letzten 5 Jahren insgesamt vielleicht 20 Zecken), andere nutzen Spot-On´s zum Auftragen in den Nacken (Nachteil: nicht wasserfest, muss oft wiederholt werden, man sollte diese Stellen nicht anfassen), wieder andere auf Kräuter, Öle, Magnet- oder Bernsteinhalsbänder.

 

Diese Entscheidung muss jeder Tierhalter für sich treffen, wichtig ist nur: Schützt eure Hunde!

 

Am besten lasst ihr eure Hunde nicht in hohem Gras oder Unterholz laufen, denn dort warten die Plagegeister: Sie lassen sich nicht von Bäumen fallen, wie früher vermutet, sondern sie sitzen kniehoch an Gräsern, Büschen, Bäumen und wenn der Hund daran entlangschleift, dann sammelt er sie mit seinem Fell auf. Am besten ist also, unser Hund bleibt auf den Wegen.

 

Nach jedem Spaziergang sollte der Hund gründlich abgesucht werden und vorhandene Zecken, die sich meist erst nach einiger Zeit festsaugen (vorher suchen sie noch einen geeigneten Platz), sollten verbrannt oder mit einem Stein zerquetscht werden.

Besonders beliebt sind zB Stellen wie: an den Ohransätzen, am Bauch, im Genick, hinter den Beinen in der Achsel, in den Zehenzwischenräumen oder am Kopf.

 

Findet ihr eine Zecke, die sich festgebissen hat, ist es wichtig, diese so schnell wie möglich zu entfernen (erst nach 24h werden die Giftstoffe / Bakterien übertragen): Am besten mit einer Zeckenzange oder Zeckenschlinge so nah an der Haut greifen wie möglich, und langsam nach oben abziehen. Auf gar keinen Fall mit Öl oä. betropfen oder die Zecke drehen (im Überlebenskampf sondern sie alle Bakterien und Giftstoffe ins Blut des Hundes ab).

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